Mit fortgeschrittenem Alter noch ins Internet?

Aber sicher!

Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien, vor allem das Internet, wirken sich direkt und indirekt auf den Lebensalltag jedes Einzelnen aus. Dies gilt auch für die stark wachsende Generation der älteren Menschen und für diejenigen, die in den nächsten Jahren in diese Altersgruppe hineinwachsen.

Seinor am PC

Die Nutzung des Internets als Informationsquelle, zur Bildung und Information und als zusätzliche Kom­mu­ni­ka­tionsmöglichkeit bietet ein enormes Potential. Stellen Sie sich nicht abseits, sichern Sie Ihre Teilhabe an gesell­schaftlichen Entwicklungen nach­haltig.

Hier einige "Regeln", wie Sie mit dem Kommunikationsmittel Nummer 1 umgehen sollten:

  • Haben Sie weder Angst noch unbegründeten Respekt vor einem PC. Er ist nur ein Werkzeug, das benutzt werden will.
  • Probieren Sie öfters die Methode "Was passiert eigentlich, wenn ...?".
  • Moderne PC sind zum Glück sehr leicht zu bedienen. Noch einfacher ist das Surfen im Internet.
  • Wenn Sie Kinder unbefangen im Umgang mit Computer und Internet agieren sehen, sollte Sie das nicht frustrieren. 
  • Sehen Sie es als Herausforderung: "Das möchte ich jetzt auch kennen lernen!" Sonst könnten Sie sich in der Zukunft doch als "Internet-Analphabet" fühlen. Dann wird der Umgang mit dem Internet so selbstverständlich sein wie Schreiben und Lesen oder Telefonieren.
  • Beim Surfen durch das Internet spielt das Alter keine Rolle.
  • Spätestens dann, wenn man es selber erlebt hat, dass es mit den neuen Technologien "schneller", "billiger", "effektiver", "unkomplizierter" oder auch "schöner" geht, werden sie zum überzeugten Internet-Fan.
  • Auch die Wirtschaft hat entdeckt, dass Menschen jenseits der 50 die am schnellsten wachsende Gruppe von Internetnutzern darstellen, die zudem auch noch sehr finanzkräftig ist. Sie wird ein Interesse daran haben "seniorengerechte Inhalte" benutzerfreundlich zu bieten.

 

Foto: berlin-pics, pixelio